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Ihr Lebenslauf

So zeigen Sie im tabellarischen Lebenslauf wer Sie sind und was Sie können

Sinn und Zweck des tabellarischen Lebenslaufs ist es, rasch und übersichtlich Aufschluss darüber zu geben, ob Sie die erforderliche Qualifikation für eine vakante Stelle mitbringen. Entsprechend enthält er ausschließlich Informationen, die aus Sicht des künftigen Arbeitgebers interessant sein könnten. Also:

Wichtiges hervorheben, weniger Wichtiges kurz benennen, Unwichtiges weglassen.

„Interessant“ bedeutet natürlich nicht, dass Sie berufliche Erfahrungen, die Sie in einer anderen Branche gesammelt haben, einfach weglassen können. Denn der berufliche Werdegang muss aufschlussreich und lückenlos formuliert sein. Erwähnen Sie daher alle Tätigkeiten, die Sie bereits ausgeübt haben. Messen Sie aber nicht allen dieselbe Bedeutung bei. Ins Detail gehen Sie nur bei solchen Beschäftigungen, die für den neuen Arbeitgeber wichtig sind.

Layout und Struktur

So bauen Sie den Lebenslauf überzeugend auf – schon auf den ersten Blick

Der Aufbau eines Lebenslaufes, also das Layout und Struktur, lassen sich leicht verstehen, wenn Sie sich einige Muster anschauen. Ganz einfach wird es, wenn Sie unsere Vorlagen im ManaJump Design-Template nutzen.

  • Die Vita umfasst idealerweise nicht mehr als drei (besser zwei) Din-A4-Seiten.
  • Sie ist übersichtlich und einheitlich formatiert. Dazu gehört, dass
    • ein Mindestabstand zu den Seitenrändern eingehalten wird.
    • Sie zweispaltig arbeiten und die Absätze linksbündig ausrichten.
    • alle Überschriften dasselbe Format aufweisen und Sie sich für eine Schriftart entscheiden.
    • mit Hervorhebungen (Fettschrift oder Kursivsetzung) sparsam umgehen.
  • Das Foto sollte professionell erstellt sein und wird oben rechts eingefügt
  • Der Aufbau erfolgt nach inhaltlichen Blöcken und in zeitlich absteigender Reihenfolge
  • Am Ende fügen Sie Ort und Datum ein und unterschreiben eigenhändig

Wichtige Angaben

So wählen Sie die persönlichen Angaben, die wirklich wichtig sind

Persönliche Daten

Zu Beginn eines Lebenslaufs werden für die Bewerbung einige persönliche Angaben gemacht. Dazu gehören mindestens

  • Name und Adresse
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Ihr Geburtsdatum

Alle anderen Angaben sind freiwillig. Hinzufügen könnten Sie also noch

  • Familienstand und Zahl der Kinder
  • Staatsangehörigkeit
  • Konfession

Ob es sinnvoll ist, diese Angaben zu ergänzen, hängt davon ab

  • wie stark sie sich auf Ihre Lebensumstände auswirken und
  • ob Sie sich einen Vorteil davon versprechen

Ihr Werdegang

So punkten Sie im Werdegang mit Erfahrungen und Gelerntem

Ihren schulischen und beruflichen Werdegang unterteilen Sie in folgende Blöcke:

  • Beruflicher Werdegang oder Berufserfahrungen
  • Ausbildung
  • Zusatzqualifikationen (falls vorhanden)
  • Besondere Kenntnisse (sofern relevant)
  • Hobbys und Interessen

In Ihrem Werdegang listen Sie auch Beschäftigungsverhältnisse auf, die für die angestrebte Position nicht wichtig sind, denn hier geht es um Vollständigkeit. Geben Sie links in Ziffern den Zeitraum der Beschäftigung an. Rechts stehen die genaue Bezeichnung und der Arbeitgeber. Fügen Sie eine kurze Tätigkeitsbeschreibung hinzu, der sich entnehmen lässt, was genau zu Ihren Aufgaben gehörte. Dabei reichen Stichwörter aus, Sie müssen keine vollständigen Sätze formulieren. Möglich sind beispielsweise Formulierungen wie:

  • Verantwortlich für …
  • Übernahme von …
  • Beteiligt an …

Heben Sie besondere Leistungen, die zum aktuellen Stellenprofil passen, hervor. Achten Sie aber darauf, dass die Beschreibungen nicht zu lang ausfallen und nutzen Sie Aufzählungszeichen, um die einzelnen Angaben weiter zu strukturieren.

Ausbildung

Unter der Überschrift „Ausbildung“ fügen Sie Ihre Berufsausbildung, ein Studium und den höchsten Schulabschluss hinzu, den Sie erreicht haben. Sind Sie gerade erst von der Schule abgegangen? Dann erweitern Sie diesen Abschnitt durch Angaben zur Grund- oder Mittelschule. Ergänzend können Sie zudem den jeweils erreichten Abschluss sowie die Abiturs- oder Examensnote hinzufügen.

Zusatzqualifikationen

Haben Sie während der Ausbildung oder danach zusätzliche Qualifikationen erworben, die zum Stellenprofil passen? Dann lassen Sie es Ihren künftigen Arbeitgeber wissen und fügen sie diese unter der entsprechenden Überschrift ein.

Besondere Kenntnisse

Grundkenntnisse in EDV und in mindestens einer Fremdsprache werden heute in vielen Branchen vorausgesetzt. Weisen Sie dennoch darauf hin, insbesondere, wenn Sie vertiefte oder spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringen.

Hobbys und Ehrenämter

Auch Ehrenämter, Hobbys und Soft Skills erwähnen Sie in Ihrer Vita, sofern ein Zusammenhang zur angestrebten Beschäftigung besteht. Bei den Hobbys dürfen Sie den Begriff der Relevanz übrigens ruhig etwas weiter fassen. Denn den Arbeitgeber freut es, wenn Sie regelmäßig Sport oder Yoga treiben (sehr riskante Sportarten ausgenommen) oder als Übungsleiter bereits Erfahrung im Umgang mit Menschen gesammelt haben.

Lücken im beruflichen Werdegang

Brüche und Lücken im beruflichen Werdegang sind keine Seltenheit mehr. Sie müssen Sie nicht verbergen – aber gut erklären können. Stellen Sie dar, was Sie in diesen Zeiten aktiv unternommen haben. Vielleicht haben Sie ja

  • an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen
  • im Ausland vertiefte Sprachkenntnisse erworben
  • Ihre Eltern gepflegt
  • sich autodidaktisch weitergebildet
  • sich beruflich neu orientiert und verschiedene Praktika absolviert
  • sich sozial oder ehrenamtlich engagiert